eCO₂BIM ist ein integriertes Entscheidungs- und Datenmodell zur Synchronisation von Geometrie, Kosten und Klimawirkung mit LCA-Berechnung
Diese Verknüpfung ermöglicht es, bereits früh die Frage zu beantworten:
Was kostet das Projekt und welchen CO₂-Fussabdruck hat jede Geometrievariante?
Die CO₂-Bilanz entsteht direkt aus dem Modell, nicht nachträglich — Geometrie wird zur ökologischen Realität.
Entscheidungsintelligenz : der direkte Trade-off zwischen finanziellem Aufwand und Klimawirkung.
physischen Mengen werden direkt in strukturierte Kostenpositionen nach eBKP-H übersetzt — Geometrie wird zur wirtschaftlichen Realität.
Das eCO₂BIM Worflows steht im direkten Kontext des nationalen Klimaziels: Die Schweiz verfolgt mit dem vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) definierten Netto-Null-Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2050 vollständig zu reduzieren beziehungsweise auszugleichen.
Der neue Standard Minergie Netto-Null zeigt, wie Klimaziele konkret im Bau umgesetzt werden können: Gebäude werden über ihren gesamten Lebenszyklus betrachtet, Emissionen konsequent minimiert, im Material gespeicherter Kohlenstoff berücksichtigt und verbleibende Emissionen kompensiert.
Die Norm SIA 390:1 markiert einen grundlegenden Wandel in der Schweizer Planungspraxis. Sie verlangt, dass Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes als zentrales Entscheidungskriterium in den Entwurf integriert werden.
eCO₂BIM versteht sich nicht als nachgelagerte Ökobilanz, sondern als operatives Planungsinstrument im Sinne der SIA 390:1 und SIA 2032.
Die Methodik wird bereits in frühen Phasen eingesetzt: Machbarkeit, Vorprojekt, Variantenstudien und Materialentscheidungen.
Kosten- und CO₂-Bilanz werden dabei nicht isoliert betrachtet, sondern entwickeln sich synchron und iterativ. Mit zunehmender Planungstiefe werden beide Grössen gemeinsam präzisiert und optimiert.
Dadurch werden CO₂-Emissionen nicht nur nachträglich bilanziert, sondern bereits im Entwurf aktiv gesteuert und als gleichwertige Entscheidungsgrösse neben den Kosten etabliert.
Der Einsatz von OpenBIM und IFC ermöglicht eine durchgängige, transparente und interoperable Datenstruktur zwischen allen Projektbeteiligten.
Dies ist entscheidend, da die SIA 390:1 nachvollziehbare Annahmen, überprüfbare Daten und transparente Entscheidungsgrundlagen verlangt.
• Native BIM-Geometrie (Vectorworks / Archicad etc..) als Ausgangspunkt und nicht lediglich importierte Mengenlisten
• Transparente und editierbare Verknüpfung zwischen Bauteilen, eBKP-H-Struktur und Umweltdatenbanken (KBOB)
• Reuse Datenbanken Geometrie Vergleich und Integration in LCA
• LCA Kalkulation mit voll editierbare Parameter bei Planer und Bauherrschaft
• Transport Kalkulation mit Geodaten verknüpft
• Kontinuierliche Datensynchronisation statt mehrfacher Exporte und Importe zwischen verschiedenen Systemen
• Nachvollziehbares Mapping der Umweltkennwerte bis auf Bauteilebene
• Live-Auswertungen für Kosten- und Umweltwirkungen während der Planung
• Vergleich von Varianten und Planungsständen auf Basis derselben Datenstruktur
• Operatives Planungsinstrument im Sinne der SIA 390:1 — keine nachgelagerte Ökobilanz
• Frühe Phasen: Machbarkeit, Vorprojekt, Variantenstudien und Materialentscheidungen
• Aktive Steuerung: CO₂-Emissionen werden bereits im Entwurf gesteuert, nicht nur nachträglich bilanziert
eCO₂BIM liefert eine konkrete methodische Antwort auf die Anforderungen der SIA 390:1: die Klimawirkung eines Gebäudes bereits im Entwurf messbar, vergleichbar und steuerbar zu machen.
Durch die Verknüpfung von BIM, Kosten (eBKP-H) und Umweltdaten (KBOB) entsteht eine fundierte Entscheidungsbasis für Planer, Bauherrschaften und GU/TU.
Ohne vernetzte Daten kein belastbarer Nachweis. Mit eCO₂BIM wird die Norm zum Entwurfswerkzeug.